Frage zur Fakturierung mit Gutscheinen

Frage zur Fakturierung mit Gutscheinen2018-11-20T12:00:21+00:00

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  • textzentrum_edition keiper
    Teilnehmer
    Post count: 4

    Hallo

    Wir möchten Gutscheine einführen und diese über einen WordPress-Shop  auf unserer Webseite verkaufen. Das sind Codes die vom System generiert werden.

    Jetzt die Frage: Was macht am meisten Sinn, diesen Gutschein zu fakturieren, wenn der Gutschein beim Buchkauf eingelöst wird.

    Beispiel:
    Ein Kunde kauft einen Gutschein vie PayPal über 20 Euro. Den Fakturiere ich mit einer
    Artikelnummer 99 „Gutschein“ und setze den Wert manuell ein. Da ja ein Zahlungseingang stattfindent, muss dieser faktureiert werden. (mit der vollen Mehrwertsteuer, nicht die reduzierte wie bei Bücher).

    Jetzt schenkt dieser Kunde den Gutschein her und der Beschenkte löst diesen bei einem Buchkauf ein.
    Das Buch kostet 30 Euro. Der Gutschein beträgt 20, bleibt 10 Euro Rest.
    Wie fakturiere ich diesen Kauf mit Gutschein. Damit der Rest von 10 Euro bleibt und die Tantiemen/Provisionen aurecht bleiben?

    Ist das ein Barverkauf wo dann der Steuerberater das retour rechnen kann?
    Gibt es oben die Möglichkeiten beim Zahlungsziel die Option „Gutschein“ zu erweitern? Macht das Sinn?
    Oder muss ich eine Gutschein-Adresse anlegen? und ich setzte dann den Betrag als minus ein?
    Das macht es schweirig, da dann auch die Tantiemen bzw. die Provisionen am Buch geschmälert werden?
    Also im Moment sehe ich den Buchhalter und Steuerberater rechnen.
    Ist vorallem auch ein Thema mit der Mehrwertsteuer.

    Vielleicht fällt euch bitte dazu was ein?

    Daniel Fritzsche
    Moderator
    Post count: 34

    Hallo,
    vielen Dank für Ihre Anfrage. Wir haben den Eintrag gelesen, und werden versuchen in kürze einen Lösungsweg aufzuzeigen. Bitte haben Sie etwas Geduld…

    Viele Grüße
    Daniel

    vcwpadmin
    Keymaster
    Post count: 4

    Hallo,

    wir dürfen hier natürlich keine Steuerberatung durchführen, aber zunächst der Hinweis, dass man über eine Internet-Recherche sehr schnell herausbekommt, dass ggf. die Ausstellung eines Gutscheines kein „Verkauf“ ist, sondern eher der Tausch eines Zahlungsmittels. Verkauft wird dann ja erst später etwas, wenn der Kunde den Gutschein einlöst. Ggf. deshalb, weil wenn der Gutschein so spezifisch ist, dass es nur Produkte mit definiertem Steuersatz sein können, dann ist wohl auch Umsatzsteuer fällig. Aber an dieser Stelle sollten Sie Ihren Steuerberater konsultieren und zunächst überlegen, wie die steuerrechtliche Behandlung dieses Falles erfolgen muss. Wenn das definiert ist, können wir überlegen, wie man das abbilden kann.

    Wenn der „Verkauf“ des Gutscheins nur ein Tausch eines Zahlungsmittels ist, würde man vermutlich lediglich einen Zahlungseingang auf ein Konto buchen, dass dann beim richtigen Verkauf gegengerechnet wird. In diesem Fall bleibt die Rechnung über den Verkauf in voller Höhe erhalten, weil sich nur die Zahlungsweise ändert. Schwieriger wird es bei dem spezifischen Gutschein, bei dem MwSt fällig wird.

    Viele Grüße
    Daniel Fritzsche

    textzentrum_edition keiper
    Teilnehmer
    Post count: 4

    Hallo!

    Herzlichen Dank für die rasche kompetente Information. Den Gutschein muss ich ohnehin als Artikel mit 20% Mehrwertsteuer fakturieren.
    Das ist auch kein Problem. Vermutlich wäre oben eine Erweiterung beim Zahlungsziel als Auswahl mit Gutschein (dort wor ausgewählt werden kann, ob 8, 14, 30 Bar, Direkt… als Zahlungsmittel ausgewähtl wird beim Erstellen einer Rechnung) völlig ausreichend.
    Da bleibt sowieso alles mit MWST usw. Nur als Zahlungsmittel wurde eben ein Gutschein mit Code xy00 in der Kopfzeile herangezogen.
    Wenn das umsetzbar wäre, dann wären glaube ich alle happy.  Ich danke für Ihre Mühe! lg Robert F.

    Daniel Fritzsche
    Moderator
    Post count: 34

    So einfach wird das dann doch nicht, weil der Gutschein ja in der Regel nicht 1:1 mit der Rechnung übereinstimmen wird. Also im schlimmsten Fall muss man auch noch zwei Zahlungsarten kombinieren können, da

    1. Gutschein
    2. der Rest in Bar oder per Karte

    Dann bliebe noch die Frage, ob ein Rest-Guthaben des Gutscheins ausgezahlt wird, wenn die Rechnung kleiner ist, oder ob das ausgeschlossen ist?

    textzentrum_edition keiper
    Teilnehmer
    Post count: 4

    Sorry. Es war zu hektisch in der stillen Zeit…

    Die Fragen sind natürlich Thema.
    Das Restguthaben würde am Konto auf der Webseite verwaltet bleiben. Die Gutscheine werden extern im WooComerce verwaltet.
    Es gibt nur Gutscheine mit 10 Euro Wert. Das heißt, ich hänge einfach den Gutschein mit dem Code bei der Rechnung dazu als Zahlungsmittel.

    Und in der Kofpzeile steht dann händisch der Betrag der zu bezahlen ist. Der Gutschein wird auf der Webseite automatisch entwertet wenn mit dem Code bezahlt wird.
    Sonst ist es eh nicht lösbar. Wenn ich eine Position einfüge die Gutschein haißt und -10 Euro rechne, dann stimmt die Buchhaötung auch nicht.
    Wir werden das mal manuell angehen! Ich danke auf alle Fälle für die Mühe!

     

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